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Steelseries Apex M800 Mechanische Gaming Tastatur

Mit dem Apex Gaming Keyboard, das auf der Gummidom-Technik basiert, sorgte Steelseries bereits vor gut 1,5 Jahren für Aufsehen in der Technikwelt. Nun bringt der Tastaturhersteller mit dem Apex M800 Keyboard das mechanische Pendant auf den Markt. Im folgenden Test soll gezeigt werden, ob dieses mit der Gummidom-Variante mithalten kann.

Ausstattung

Die reichhaltige Ausstattung der hochwertigen Gaming-Tastatur sucht definitiv seinesgleichen. Kaum ein anders mechanisches Keyboard für einen Preis von 200 Euro bietet dem Anwender so viele Vorteile. Denn abgesehen von den nicht vorhandenen Audio-Anschlüssen und der fehlenden Handballenablage lässt es keine Wünsche offen.

Absolutes Highlight ist zweifelsohne die sechsstufige RGB-Beleuchtung. Als Nutzer hat man die Möglichkeit, für jede einzelne Tastenbeleuchtung individuell eine Farbe festzulegen. Zudem sind fünf verschiedene Beleuchtungseffekte sowie diverse Lichtspielereien wählbar. Wer keine Lust hat, die Farben der Tasten selbst festzulegen, kann sich auch an einer der 18 Beleuchtungsvorlagen bedienen. Die Settings sind an die verschiedenen Gaming-Genres angepasst, sodass die Tastenbeleuchtung auf jedes PC-Spiel abgestimmt und verändert werden kann.

Darüber hinaus fallen die übrigen Features ebenfalls positiv auf. So erleichtern dem Nutzer sechs zusätzliche Tasten für die Makroprogrammierung, auf die Tasten F7 bis F12 verteilte Multimediatasten und zwei USB-Anschlüsse den Umgang mit dem Keyboard erheblich.

Steelseries Apex M800

Design

Was an der Steelseries Apex M800 leider negativ angekreidet werden muss, ist die fehlende Handballenablage. Auch die übergroße Leertaste, welche in der Bedienung vielleicht angenehm ist, bietet dem Handballen keinen Halt. Wohl oder übel muss der Ballen der Hand auf der Tischplatte abgelegt werden. Die Ergonomie des Keyboards lässt also erheblich zu wünschen übrig. Dafür sind die Tasten gut verarbeitet und machen einen stabilen Eindruck, was für eine lange Haltbarkeit der Tastatur sorgen sollte.

Funktionalität

Die Steelseries Apex M800 verfügt über zahlreiche Besonderheit hinsichtlich ihrer Funktionalität. So erleichtern die neu verbauten QS1-Tastenschalter, die die vorherigen Modell von Steelseries nicht besitzen, die Bedienung erheblich. Diese ermöglichen eine außerordentlich schnelle und direkten Eingabe. Die Schalter wurden vom chinesischen Hersteller Kalih im Auftrag von Steelseries exklusiv für die Apex M800 angefertigt.

Zwar entspricht das Tastenlayout des Keyboards dem MF-Standard, leider sind die links neben der ESC-Taste befindlichen Makrotasten etwas ungünstig angeordnet. Denn insbesondere beim Blindschreiben endet ein Griff zur ESC-Taste oftmals damit, dass der oberste der Zusatzknöpfe versehentlich betätigt wird und man seinen Schreibrhythmus verliert.

Positiv fällt auf, dass das Keyboard höhenverstellbar ist, was dem Schreibkomfort äußerst zuträglich ist. Aufgrund des erstgenannten Mankos und das oft ungewollte Auslösen der Umschalttaste aufgrund der niedrigen Bauhöhe, ist die Apex M800 für längere Schreibeinsätze jedoch ungeeignet. Gamer sollten mit dem Keyboard hingegen sehr gut klarkommen, da die Mankos nur Keyboard-Bereiche einschließen, die für die gängigen Videospiele selten bis gar nicht benutzt werden.

Vor- und Nachteile

An der Steelseries Apex M800 sind also folgende Vorteile festzustellen:

  • sechsstufige RGB-Beleuchtung
  • übergroße Leertaste
  • Tastenbeleuchtung individuell anpassbar
  • 18 Beleuchtungsvorlagen
  • gutes Preis-/Leistungsverhältnis
  • sechs zusätzliche Tasten zur Makroprogrammierung
  • auf die Tasten F7 bis F12 verteilte Multimediatasten
  • zwei USB-Anschlüsse
  • QS1-Tastenschalter
  • Höhenverstellbarkeit
  • gute Verarbeitung

Dass es einige Nachteile gibt, lässt sich jedoch nicht verleugnen:

  • fehlende Handballenablage
  • ungünstige Anordnung der Makrotasten
  • nicht vorhandene Audioanschlüsse

Test-Fazit: Steelseries Apex M800

Die Steelseries Apex M800 ist eine der besten Gaming-Tastaturen auf dem Markt. Es gibt zwar einige Mankos, die Vielschreiber stören sollten, aber Spieler wiederum gar nicht beeinträchtigt. Insbesondere die sechsstufige RGB-Beleuchtung macht jede Videospiel-Session mit dem Keyboard zu einem echten Vergnügen. Auch das Preis-/Leistungsverhältnis ist positiv hervorzuheben. Für die hohe Qualität, über die die Tastatur verfügt, ist der Preis von 200 Euro nämlich durchaus als gerecht zu betrachten.

Das Fazit lautet also: Gamer brauchen nicht länger zu warten und sollten schleunigst zugreifen. Für jeden, der vor allem zum Schreiben viel Zeit vorm PC verbringt, genügt ein günstigeres Keyboard-Modell.

 

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