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Razer Black Widow Ultimate 2016 im Test

In der Razer Black Widow 2014 kommen neue mechanische Schalter von Razer zum Einsatz, die die Welt der Gaming-Tastaturen revolutionieren soll.

Kaum Änderungen zum Vorgängermodell: Neben den neuen Schaltern kann die Black Widow mit keiner neuen Ausstattung dem Vorgänger aufwarten.

  • Die Tastatur überzeugt optisch durch eine leicht gummierte Oberfläche und eine abschaltbare grüne LED-Tastenbeleuchtung. Diese ist in 18 Stufen regelbar und kann dadurch an jede Umgebung angepasst werden.
  • Die Tasten M1-M5 können mit einer hauseigenen Software mit Makros belegt werden.
  • Neben einem 2.0 USB-Port sind noch die Audioanschlüsse zu nennen. Der USB-Anschluss erlaubt einen 10KRO (10-Key-Rollover), wodurch 10 Tasten gleichzeitig gedrückt und erfasst werden können.
  • Weitere vorhandene Extras sind die Höhenverstellung, eine Polling-Rate sowie die benötigte Software für die Sondertasten.

Schwächen bei Ergonomie und Tastenlayout

Die aktuelle Ausgabe der Razer Black Widow fällt an der Front gewohnt flach aus. Für lange Schreibarbeiten oder lange Gaming-Sessions fehlt eine ergonomische Handballenauflage. Durch das stattliche Gewicht von 1,5 Kilogramm, der im Inneren verbauten Stahlplatte und den Gummifüßen an der Unterseite hat die Tastatur einen satten Stand. Das Tastenlayout ist im Standard-MF-Stil angeordnet. Lediglich die M1-M5 Tasten sind sehr nahe am Haupttastenfeld angebracht. Dadurch können sich die Finger ungeübter Black Widow-Nutzer auf die falschen Knöpfe rutschen.

Schalter aus eigenem Hause

Die hauseigenen Schalter fühlen sich ähnlich wie die bekannten Cherry MX-Blue-Schalter an und können beim ersten Testversuch auf ganzer Linie überzeugen. Die Schalter geben ein akustisches und haptisches Feedback und der Auslöseweg wurde durch die eigenen Schalter (Razer Green Switches) etwas verkürzt (1,9mm). Der Druck ist mit 50 Gramm bei beiden Fabrikaten identisch.

Verglichen mit den Cherry MX-Blue machen die Green-Switches von Razer einen direkteren Eindruck, obgleich der Auslösepunkt nur minimal verkürzt wurde. Zudem ist der Druckpunkt nicht so schwammig und dadurch exaktere Manöver mit schnelleren Kombinationen möglich sind.

Nicht nur Spieler profitieren von der direkten Auslösung der Tasten. Vielschreiber können ebenfalls vom schnellen Ansprechen der Tasten durch eine höhere Wortzahl profitieren.

Auch qualitativ hinken die Razer-Switches den Cherry-Schaltern in keinem Punkt hinterher. Vor dem Kauf können die Tasten durch zugängliche Packung hindurch ausprobiert werden. Wem die grünen Switches zu laut sind, muss sich auf die orangenen Razer-Switches gedulden. Jene sind mit den Brown-Switches von Cherry vergleichbar.

Testfazit: Außen gleich, innen mächtig verändert

Die Ausstattung und die Optik ist mit dem des Vorgängers ebenbürtig. Die neu aufgelegte Black Widow von Razer hat allerdings hauseigene neue Schalter entwickelt und in der Black Widow verarbeitet.

Mitbewerber im Segment mechanischer Tastaturen können mit USB-Hubs und vielfachen Beleuchtungsfunktionen die Nase vorn. Die Steuersoftware, welche u.a. die Makro- und Mediafunktionen über die M-Tasten steuert, ist etwas umständlich um nicht zu sagen störend.

Ein deutlicher Minuspunkt ist das Fehlen der Handballenauflage sowie die zu nahe an den restlichen Tasten verbauten M-Tasten. Die neuen Tastenschalter konnten demgegenüber auf ganzer Linie überzeugen. Mindestens genau so gut wie die blauen Pendants aus dem Hause Cherry reagieren die Razer-Tasten und lassen Gamer sehr schnelle Kombinationen ausführen. Die Black Widow ist mit 140 Euro recht teuer, kann sich aber für Vielschreiber und Gamer durchaus lohnen.

Auf Amazon.de gibt es einige Kundenmeinungen zu der Razer Black Widow Ultimate. 

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Über Thomas Nguyen

Hallo, ich bin Thomas und bin leidenschaftlicher Gamer. Zurzeit nutze ich die Mechanische Tastatur "Qpad Mk50". Andere Gamer Tasturen und Empfehlungen findet ihr im Blog. Freue mich auf eure Fragen und Anregungen!
  • TraurigerKunde

    Ich rate von dieser Tastatur stark ab ! Ich habe mir diese Tastatur gegönnt, super ding läuft 1A. Dann 2 Tage !! nachdem die Garantie auslief ihr ahnt es, die ersten Tasten hatten Hänger oder lösten nicht aus. Ca. eine Woche später folgten viele weitere Tasten bis dann, 2 Wochen nachdem die Garantie weg war, die komplette Tastatur betroffen war. Ich achte auf mein kram und mir ist noch nie ein Vergleichbares Produkt kaputt gegangen macht mich sehr stutzig. Nie mehr Razor Produkte !

    • olli

      @TraurigerKunde Razer* nicht Razor :c